Das Rathaus informiert: Gemeinde Tuningen

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Auslegungsbekanntmachung Eckritt

Autor: Hirsch & Wölfl GmbH
Artikel vom 05.02.2018

Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung

Öffentliche Bekanntmachung

Bebauungsplan-Verfahren „Eckritt“ Öffentliche Auslegung des Bebauungsplan-Entwurfs nach § 3 Abs. 2 BauGB Der Gemeinderat der Gemeinde Tuningen hat in öffentlicher Sitzung am 30.11.2017 den Entwurf des Bebauungsplans und der Örtlichen Bauvorschriften „Eckritt“ gebilligt und dessen öffentliche Auslegung gemäß § 3 Abs. 2 BauGB beschlossen. Das Bebauungsplanverfahren dient zur Schaffung der planungsrechtlichen Voraussetzungen für eine abschnittsweise Entwicklung eines Allgemeinen Wohngebietes zur Deckung des vorherschenden Wohnflächenbedarfs in der Gemeinde Tuningen. Das am nordwestlichen Siedlungsrand der Gemeinde Tuningen gelegene Bebauungsplangebiet schließt direkt an die bestehenden Wohngebiete „Ehrenschopf“ und „Oberer Weg“ an der Schwarzwaldstraße bzw. der Kniebisstraße an. Der räumliche Geltungsbereich des Bebauungsplans mit einer Größe von rd. 6,35 ha ergibt sich aus dem nachfolgend abgedruckten Abgrenzungsplan.

Der Entwurf des Bebauungsplans sowie der örtlichen Bauvorschriften nebst Begründung sowie Umweltbericht liegt in der Zeit 
 
vom 16.02.2018 bis einschließlich 19.03.2018
 
im Rathaus Tuningen, Auf dem Platz 1, Zimmer Nr. 4 während der üblichen Öffnungszeiten zu jedermanns Einsicht öffentlich aus.
 
Zusätzlich sind der Inhalt der ortsüblichen Bekanntmachung nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB und die nach § 3 Abs. 2 Satz 1 BauGB auszulegenden Unterlagen im offiziellen Internetportal der Gemeinde Tuningen (www.tuningen.de   (siehe unten)) eingestellt.
 
Nach § 3 Abs. 2 Satz 2 BauGB sind folgende Arten umweltbezogener Informationen verfügbar und liegen zur Einsicht vor:
 
Umweltbericht zum Bebauungsplan (bhmp, Freiburg i.Br.) mit Angaben bzw. Untersuchungen zu den Schutzgütern: 
-       Boden (Auswirkungen auf die Bodenfunktionen), 
-       Wasser (Grundwasserergiebigkeit und -neubildung), Oberflächengewässer (hier: Schwarzer Graben), 
-       Klima und Luft (siedlungs-/ lokalklimatische Bedeutung), 
-       Pflanzen (Auswirkungen auf die Biotoptypen), 
-       Fauna (artenschutzrechtliche Relevanzprüfung, Betroffenheit von Brutstätten der Feldlerche) 
-       Mensch (Lärm, Schadstoffe, Erholungsfunktion),
-       Orts- und Landschaftsbild 
-       Kultur- und Sachgüter.
 
Schalltechnische Untersuchung (Heine + Jud, Stuttgart): Untersuchung und Bewertung der durch den Erschließungsverkehr des geplanten Wohngebietes hervorgerufenen Straßenverkehrsimmissionen auf die bestehende umliegende Bebauung im Bereich der Zufahrtstraßen.
 
Nach § 3 Abs. 2 Satz 1 BauGB liegen folgende wesentliche umweltbezogenen Stellungnahmen der Fachbehörden und Träger öffentlicher Belange vor:
-       Regierungspräsidium Freiburg, Ref. 21 Raumordnung v. 13.06.2017: Hinweise zur flächensparenden Siedlungsentwicklung, zum Schallschutz.
-       Regierungspräsidium Freiburg, Ref. 91 Landesamt für Geologie, Rohstoffe + Bergbau v. 12.07.2017: Geotechnische Informationen (Baugrund). 
-       Landratsamt SBK, Untere Naturschutzbehörde v. 13.07.2017: Hinweise zur Eingriiffs-/ Ausgleichsbilanz, Empfehlung Ortsrandeingrünung.
-       Landratsamt SBK, Amt f. Wasser- und Bodenschutz v. 21.07.2017: Hinweise zur Eingriffs-/Ausgleichsbilanz, zur umweltgerechten Entwässerung, zum Gewässerrandstreifen, Grundwasserschutz, Bodenschutz, Hochwasserschutz.
 
Während der Auslegungsfrist können Stellungnahmen schriftlich oder zur Niederschrift bei der Gemeindeverwaltung Tuningen, vorgebracht werden. Schriftlich vorgebrachte Stellungnahmen sollen die volle Anschrift der Beteiligten enthalten. 
 
Es wird darauf hingewiesen, dass nicht fristgerecht abgegebene Stellungnahmen bei der Beschlussfassung über den Bebauungsplan unberücksichtigt bleiben können. Ein Antrag nach § 47 der Verwaltungsgerichtsordnung ist unzulässig, wenn mit ihm Einwendungen geltend gemacht werden, die vom Antragsteller nicht oder verspätet geltend gemacht wurden, aber hätten geltend gemacht werden können.

Tuningen, den 08.02.2017
 
gez. Roth, 
Bürgermeister